Nachdem die Generalprobe in der letzten Juliwoche reibungslos funktioniert hat und Fockmast und Bugspriet wieder mit dem Schiff vereint sind, steht nun auch der Großmast wieder an seinem gewohnten Platz. Anders als der vordere Fockmast, der wie zuvor nach dem Verschweißen als ein durchgehendes Profil bis hinunter zum Kiel reicht, ist der Großmast über einen Flansch mit einem darunterliegenden massiven Stahlträger verbunden. Neben der festen Verbindung der Stahlmasten zum Schiffsrumpf, hält vor allem das stehende Gut, also die Verspannung mit Stahldrähten, die Masten bei Wind und Wetter sicher in Position.
Wie die gesamte Sanierung der GREIF, so ist auch das Stellen der Masten ist eine Team-Leistung der verschiedenen traditionellen Gewerke: vom Kranführer mit Fingerspitzengefühl, über Schiffbauer und Schweißer der Strela Shiprepair GmbH bis hin zum internationalen Rigging-Team von der Detlev Löll Ingenieurbüro GmbH und der GREIF Crew.