Die Masten der GREIF kommen wieder an Bord: In der letzten Woche wurde der Bugspriet, also die Verlängerung des Schiffes nach vorn, an dem die Vorsegel gehisst werden, an der Spitze des Rumpfes montiert. Am Donnerstag konnte dann außerdem der Fockmast mithilfe von zwei Kränen erfolgreich an Bord gehoben und anschließend verschweißt werden. Nun erfolgt die Verspannung der Drähte, die das Rigger-Team zusammen mit allen weiteren Beschlägen und Anbauten, wie Radar und Signalleuchten, vormontieren konnte. So stehen die Masten bei Wind und Wetter fest an Deck. Als letztes wird in den kommenden Tagen der Großmast an Bord montiert.
Parallel zu den Arbeiten an der Takellage werden in einer anderen Werfthalle die drei neuen Decksaufbauten aus Aluminium geschweißt.
Mit dem Wiederaufbau der Takelage ist ein weiterer wichtiger beim Erhalt des segelnden Denkmals erfolgt – pünktlich zum 74. Geburtstag der GREIF.
Die Restaurierung der Takelage erfolgt durch die finanzielle Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.